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apocalypse - rich man
Bild: Rich Man (flickr.com), Lizenz: CC-BY

 
Und als es das zweite Siegel auftat, hörte ich die zweite Gestalt sagen: Komm! Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, dass sie sich untereinander umbrächten, und ihm wurde ein großes Schwert gegeben.

(Die Offenbarung des Johannes 6, 3-4)


wer reitet so spät durch nacht und wind?
es ist eine stute mit ihrem kind.
sie fliegt über dächer und straßen aus kot.
das fohlen ist bläulich, die mutter ist rot.

„hier stinkt es entsetzlich”, bemängelt das kleine
und hebt instinktiv seine zierlichen beine.
„das nimmt man zum düngen”, erklärt ihm die mutter.
„durch unrat vom menschen gedeiht unser futter.”

„was ist denn ein mensch?”, will das pferdchen nun wissen.
„ein reittier wie günther”, sagt die stute beflissen,
„und er ist der letzte von denen – wo doch das große feuer war.

drum müssen wir diese ressource hier pflegen
und günther braucht auslauf, muss sich täglich bewegen.
denn menschliche scheiße, mein liebes, ist sonst nicht mehr erneuerbar.”


Ein Beitrag zum Literarchie-Schreibwettbewerb II Das rote Pferd
(15. Oktober 2011)

   
Kommentare zu diesem Gedicht auf Literarchie Leider sind die ursprünglich hier gesetzten unterschiedlichen metrischen Zeichen inzwischen auf rätselhaft-einheitliche Weise durch Fragezeichen ersetzt worden, woraus man natürlich nichts mehr erkennen kann. Folge daher auch dazu dIesem Link:
 
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